Häufig gestellte Fragen zum INkonzept

 

Wer kann einen Antrag bei INkonzept stellen?
Initiativen und Gruppen, in denen hauptsächlich Ehrenamtliche arbeiten (darunter katholische) und die sich für sozial benachteiligte Menschen engagieren, sollten prüfen, ob sie einen INkonzept-Antrag stellen können.
Die wichtigsten Kriterien sind:
- Vernetzung mit zwei nicht-katholischen Partnern
- andere Einnahmen außer dem INkonzept
Sie sind sich nicht sicher, ob Sie sich bei INkonzept bewerben können? Nehmen Sie mit Ihrer Dekanatsgeschäftsstelle oder mit uns Kontakt auf!

Die Hürde, zwei nicht-katholische Kooperationspartner zu haben, ist hoch.  Was soll das?
Die Vernetzung mit anderen vermeidet Doppelstrukturen und macht Initiativen effizienter. Vernetzung weitet den Blick und ist missionarische Kirche im besten Sinne. In der Praxis stellen wir fest, dass viele Initiativen Kooperationspartner haben (Kommune, Stiftung, Verein, Schule, evangelische Gemeinde, Unternehmen ...).   

Müssen die Kooperationspartner sich finanziell beteiligen?
Nein. 

Unsere Gruppe hat keine sieben Ehrenamtliche. Können wir trotzdem einen Antrag stellen?
Hintergrund der Zahl 7 ist, dass ab dieser Größe die Gründung eines Vereins möglich ist. Da INkonzept auch die Nachhaltigkeit von Initiativen fördern will, wurde diese Größe als Empfehlung in die Konzeption aufgenommen. Da wir Initiativen aber auch zum Wachsen anregen wollen, können auch kleinere, auf Wachstum angelegte Gruppen einen Antrag stellen.

Wir sind eine kleine Initiative. Wie sollen wir 1.000 Euro von woanders her bekommen?
Das Geld kann in Teilbeträgen aus unterschiedlichen Quellen kommen: von Kirchengemeinden, Spendern, Unternehmen (Banken haben teilweise Stiftungen), Stiftungen, Kommunen, öffentlichen Förderprogramme etc. Auch kostenfrei überlassene Personal- und Sachmittel rechnen wir an.   

Warum muss unsere Gruppe andere Einnahmen nachweisen?
INkonzept fördert nachhaltiges Ehrenamt, also Gruppen, von denen ein längerfristiges Engagement zu erwarten ist. Wir fördern keine Initiativen, die allein vom INkonzept abhängen.

Wir sind keine rein katholische Gruppe. oder Wir sind nicht an eine kirchliche Gemeinde oder Einrichtung gebunden. Können wir trotzdem von INkonzept profitieren?
Ja! Wir begrüßen es, wenn Katholiken sich für unsere Gesellschaft engagieren, ob in einer Kirche oder kirchenunabhängig. Wir wollen, dass katholische Christen dort, wo sie sich engagieren, etwas von ihrer Kirche mitbringen können: in diesem Fall eine handfeste Förderung. Deshalb kann jede_r Katholik_in der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Antrag stellen.

Der Antrag ist so aufwändig - muss das sein?
INkonzept speist sich aus Kirchensteuern, deshalb gehen wir besonders sorgsam mit diesen Mitteln um. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Ausfüllen haben, nehmen Sie die Hilfe unserer Ansprechpersonen in Anspruch!

Woher kommt der Name INkonzept?
Den Namen INkonzept trägt diese Förderung, weil die Diözesanrät/innen überzeugt sind, dass es in unserer Diözese eine ganze Menge Initiativen gibt, die andere zu eigenen guten Ideen inspirieren können, die auf innovative Weise den Nöten unserer Zeit und Gesellschaft entgegentreten und die benachteiligte Menschen in das gesellschaftliche (und vielleicht auch kirchliche) Leben integrieren.